Live gespielte Musik klingt auch für den Musik-Laien lebendiger
als Musikstücke aus der Konserve,
wozu strenggenommen auch sogenannte 'Midi-Files' gehören,
die Ulrich Stadter nicht verwendet. - Wofür auch?
Zugegeben:
wenn kein Schlagzeuger dabei ist, dann tuckert der "elektronische Rhythmusknecht" mit.
Bei vielen Stücken war's das aber auch bereits hinsichtlich Automatisierung.
Ulrich Stadter ist einer von jenen verrückten Musikern, die wohl,
wenn man ihnen beim Auftritt die Hände auf den Rücken binden würde,
aus reinem Tatendrang versuchen würden, etwa mit den Zehen oder der Nase weiterzuspielen ...
Motto: was irgendwie gleichzeitig gespielt werden kann, wird auch gespielt!
Das macht der geübte Alleinunterhalter mit links: einen Salsa-Tumbao-Bass, handgespielt -
dazu als "Guten-Morgen-Übung" ein Gitarrensound-Solo mit der rechten Hand.
Bei manchen Stücken spielt Ulrich Stadter mit der linken Hand Salsa-Baß,
mit der rechten Salsa-Montunos und singt dazu.
(Für Laien: das erfordert etwas Übung ...)
Wichtige Bläsersätze werden von Originalaufnahmen 'heruntergehört' und so transskribiert,
dass sie mit fünf Fingern greifbar sind.
Das ursprüngliche Profil der Musik soll dabei möglichst erhalten bleiben.
Ein Oktopus sollte man sein ...
Bei Songtiteln, die die linke Hand für die Bedienung des Sound-Biege-Hebels am Keyboard
('Joystick', ein musikalisches Ausdrucksmittel) erfordern, spielt Ulrich Stadter
mit der linken Hand Harmonien, die dann zusammen mit automatischem Baß weiterklingen,
sodaß währenddessen die Hand frei wird, um den Hebel zu bedienen.
Das ist z.B. bei Melodien mit
Saxophon- oder
Elektrogitarren-Sounds erforderlich,
damit der Sound realistischer klingt.
Sehen Sie bitte zur Veranschaulichung auch folgende Videoclips:
Keyboard-Saxophonsound mit Joystick ...
Keyboard-E-Gitarrensound mit Joystick ...

- hier spielt die Musik
live!
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