Bei
Feiern
wie zum Beispiel
Firmen-Jahresfeiern
beziehungsweise
Personalfesten,
also
firmen-internen
Veranstaltungen,
sowie auch bei
Verkaufsveranstaltungen, Sales-meetings, B2B-Events
usw.
ist nicht selten dezente
Hintergrundmusik
angesagt, um die allgemeine Atmosphäre aufzulockern.
Mancher
Hintergrundmusik-Pianist
mag hierfür in die Oldie-Kiste greifen, mancher gar in die
Klassik-Kiste.
Auch moderne
Chart-Songs, Soft-Rock-Hits und
Balladen
sind selbstverständlich angesagt als Teil eines breit gefächerten
Livemusik-Programmes
- vorausgesetzt, sie passen vom
Musikstil
her ins Ambiente der jeweiligen
Veranstaltung.
Ob jeder professionell spielende
Pianoman
gleichzeitig auch guten
Gesang
zum Besten geben kann,
sei einmal dahingestellt.
Hintergrundmusik
ist an dieser Stelle durchaus auch gemeint als Gegensatz zu etwa
Tanzmusik.
Letztere kann vor allem bei
Veranstaltungen
wie
Tanztee, Seniorenfest, Jugendfest, Vereinsfeier
oder sonstigen
Tanzveranstaltungen
und
Jubiläen
aller Art neben der
Hintergrundsmusik
eine Rolle spielen.
Gute
Hintergrundmusik
richtet sich nach dem durchschnittlichen
Musikgeschmack
und der Mentalität des jeweils anwesenden Publikums
und nicht etwa nach einem vorgegebenen weltweiten Plan, der darüber bestimmen würde,
welche Art von
Musik
genau als
Hintergrundmusik
bezeichnet werden könne und welche nicht.
Die Geschmäcker sind hierbei in hohem Maße
kulturabhängig.
Das heißt, was für eine Art von
Musik
Menschen aus
Kultur
A als
Hintergrundmusik
geeignet finden, muß für Menschen aus
Kultur
B noch lange keine erträgliche akustische Untermalung für lockere Gespräche abgeben.
Dazugesagt werden sollte an dieser Stelle,
daß unter dem Begriff
Kultur
hier durchaus sowohl von unterschiedlichen
familien-kultur-bezogenen
Herkünften die Rede sein soll
als auch von individuell als solche gepflegten
'Kulturen',
die durchaus auch zum Beispiel darin bestehen können,
daß sich ein menschliches Individuum nicht etwa sang- und klanglos
dem anpaßt, was ihm von seiner leiblichen Herkunft her nahegelegt wird,
sondern sich vielleicht sogar im Gegenteil genau dem eher widersetzt -
zumindest dann, wenn es merkt, daß bestimmte Art von
Musik
einfach 'nicht so ganz sein Ding' ist.
Wie dem auch jeweils sein mag
- jedenfalls dürften als geeignete
Hintergrundmusik
für die jeweiligen Menschen jeweils diejenigen Arten von
Musik
gelten, die jeweils einen individuell so empfundenen angenehmen persönlichen Erinnerungswert
beziehungsweise
Wiedererkennungswert in sich tragen.
Der qualitative Anteil der Frage, inwiefern das dann jeweils zutreffen mag oder nicht,
ist freilich bei jeder Person wieder etwas eigentümlich geprägt,
weist allerdings (gottseidank) auch breit angelegte kollektiv-übergreifende Überschneidungen auf
und läßt auf die Weise einem flexiblen und geübten
Hintergrund-Musiker
sowohl die Möglichkeit, sich an möglicherweise vorhandenen und vom
Musiker
selbst treffsicher erkannten kollektiven Musikgeschmäckern zu orientieren
als auch die
künstlerische
Freiheit spontaner
Improvisation
aus dem Moment und aus seiner jeweiligen
Intuition
heraus.
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Mai 2012
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