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Artikel von Ulrich Stadter
www.gesundheit.ch
Evolution Mensch
Yogalehrer
Seminarleiter
Die Darwin'sche Theorie von der Evolution des Menschen ist und bleibt eine Theorie. Das angebliche Bindeglied zwischen Mensch und Affen ist nach wie vor nicht gefunden.
Der Mensch verfügt - im Gegensatz zu den Tieren - über ein vertikal angelegtes Gehirn- und Wirbelsäulensystem.
Die Weisen des Altertums haben herausgefunden, wie das menschliche System mittels einfacher
Übungen
, richtiger Ernährung und entsprechender innerer Einstellung lange
gesund
erhalten werden kann.
Dieses
Wissen
neu zu entdecken, aufrechtzuerhalten und für sich anzuwenden - darin besteht nach Ansicht des Autors ein wesentlicher Teil der menschlichen 'Evolution' und ein Beitrag zur 'Menschwerdung' der Menschheit, den jeder Einzelne selber leisten kann.
Weder die sogenannten Naturwissenschaften noch sonstwelche Wissenschaften konnten bis jetzt beweisen, das der Mensch vom Affen abstammt.
Was wir offenbar tatsächlich gemeinsam haben mit den Affen, ist das Gebiß- und Verdauungssystem von Früchteessern.
Die weitverbreitete Ansicht, daß der Mensch ein Allesfresser sei, ist, wie Sri Yukteswar Giri in seinem Buch 'Die Heilige Wissenschaft' anschaulich darlegt,
ein Irrtum, der auf einen Meßfehler (bezüglich des korrekten Verhältnisses zwischen Körperlänge und Darmlänge) zurückzuführen ist.
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Vielleicht wieder einmal aus Geschäftsgründen wird die Annahme, daß die Darwinsche Theorie mehr als eine Theorie sei, allerdings gerne als 'Norm' hingestellt. Wer Letztere kritisch hinterfragen will, macht sich schnell unbeliebt.
Denn kollektives kritisches Hinterfragen dieser bequemen Theorie brächte in seiner Konsequenz egoistische Machthaber zum Beispiel um folgende Vorteile:
Völkermord wäre nicht mehr zu legitimieren mit der mehr oder minder unklar formulierten Behauptung, die 'Feinde' (wer auch immer) seien ein Volk von Halbtieren, nicht so weit weg vom Affen entwickelt als das 'eigene Volk'.
Die Heiligen Schriften liessen sich nicht so leicht als Mythos abtun, für den ganz die 'Halbgötter in Schwarz' zuständig seien.
Die Trennung von Geisteswissenschaften und 'Naturwissenschaften' könnte nicht ganz so unauffällig weitergehen.
Denn wenn herauskäme, daß der Mensch eine eigene Schöpfung ist, dann müßten logischerweise auch die 'Naturwissenschaftler' das Gottesprinzip miteinbeziehen
und die Geisteswissenschaftler müßten sich mit wissenschaftlicheren Maßstäben konfrontiert sehen, anstatt all ihre Behauptungen (und Verschleierungen) bequem in Glaubens-Einweckgläsern gelagert lassen zu können.
Daß die Ideen von zum Beispiel Albert Einstein, Thales, Leonardo da Vinci und Weiteren nicht nur etwa auf esoterischer Spinnerei beruhen würden, sollte allgemein bekannt sein.
Als mögliche Gemeinsamkeit sollte Beachtung finden, daß wohl sie alle sich bemüht haben, ein ganzheitliches Verständnis zu erreichen und auch zu vertreten.
Nach Ansicht des Autors sollte ein jeglicher Wissenschaftler, der dieser Bezeichnung wirklich Rechnung tragen will, das göttliche Prinzip in seine Überlegungen, Hypothesen, Experimente und Beweisführungen mit einbeziehen.
Daß "Gott nicht beweisbar ist", wie es in manchen Heiligen Schriften heisst, sollte nicht etwa in der Form missverstanden werden, daß es Gott nicht gäbe.
Das heisst nur, daß das Göttliche nicht deduzierbar, also nicht mittels seiner eigenen Schöpfung ohne Zweifel auf Sich Selbst rückführbar ist.
Sri Yukteswar äusserte hierzu:
"Ist es Euch Wissenschaftlern also unerklärlicherweise nicht gelungen, das Allgegenwärtige Unendliche in Euren Reagenzgläsern zu isolieren! Ich schlage hingegen folgendes Experiment vor: beobachtet einmal 24 Stunden ununterbrochen Eure Gedanken! Dann werdet Ihr Euch nicht länger über Gottes Abwesenheit wundern."
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Auch eine De-FIN-ition des Unendlichen ist genau betrachtet, ein Widerspruch in sich. Trotzdem versuchen die Heiligen Schriften, dem Bedürfnis der Menschen nach Verstehen Rechnung zu tragen, indem es zum Beispiel heisst, eine mögliche Definition des göttlichen Prinzips sei 'Sat-Chit-Ananda' (Sein-Bewußtsein-Glückseligkeit).
In Wirklichkeit ist die letzte Wahrheit nicht mit dem menschlichen
Verstand
bzw. dem Denkorgan (Sanskrit 'manas', Engl. 'mind') allein zu erfassen, woraus allerdings eben nicht etwa zu schliessen ist, daß sie überhaupt nicht erfaßbar sei bzw. nicht existieren würde.
Die Yogaschriften legen genau dar, daß der Verstand von vorneherein überhaupt nicht mit der Funktion konzipiert und ausgestattet wurde, die höchsten Wahrheiten zu erfassen. Er hat mehr die Funktion eines inneren 'Polizisten' inne, der aufpasßt, daß gewisse Dinge nicht aus dem Ruder laufen. So wie ein Polizist nicht für die gleiche Funktion eingesetzt wird, wie etwa ein Richter am Bundesverfassungsgericht, so sollte nicht die Vernunft allein als 'Richter' über Wahrheit oder Unwahrheit eingesetzt werden.
Reine Logik ist der Vernunft zweifellos überlegen. Zwischen beiden besteht ein Unterschied. Der 'Logos' kommt von seiner Bedeutung her als Überblicker des gesamten Kosmos dem Christus-Prinzip viel näher als zum Beispiel das Adam-(Vernunft-)Prinzip der göttlichen Wahrheit näherkäme.
Sonst hätte es nicht so ein Theater mit Eva (Gefühl) und der Schlange (Lebenskraft) gegeben, sondern eine glückliche Beziehung zwischen Gefühl und Vernunft.
Reine Hingabe an Gott 'Ischar-pronidhanaani' ist dem Gefühl zweifellos überlegen. Denn letzteres läuft ohne Ersteres Gefahr, in ziellose Emotionen auszuarten und die dem Menschen innewohnende göttliche Kraft in alle Richtungen zu verplempern, anstatt sie für das Erreichen der Unterscheidungsfähigkeit zwischen wahr und unwahr zu verwenden, die für selbstverwirklichte Menschen charakteristisch ist.
Daß Einstein sagte, er wolle verstehen, warum Gott die Welt so geschaffen hat, beeindruckt den Autor persönlich mehr als die Tatsache, daß er zum Beispiel die Relativitätstheorie entdeckte.
Daß Thales offenbar mehr Bescheid wußte über Leben und Tod, als so mancher heutige Esoteriker, beeindruckt den Autor persönlich mehr als die Tatsache, daß er zum Beispiel die mathematische Formel vom Thales-Kreis entdeckte.
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