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Warum es in Indien (fast) nur gute Autofahrer gibt



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Dieses Kapitel ließe sich drastisch kürzen, indem ich lediglich die Antwort einer Österreichischen Yoga-Mitstudentin anführte, die neben ihren fundierten Kenntnissen über komplizierte Familienverhältnisse in Indischen Epen auch für ihren schwarzen Humor bekannt war und es auf den Punkt brachte:

"Ganz einfach: die net so Guten leben nimmer!"

Vielleicht kennen Sie folgenden Witz:

Kommen ein Pfarrer und ein Busfahrer an die Himmelspforte. Petrus bittet als Ersten den Busfahrer hinein. Frägt der Pfarrer empört:
"Wieso darf ein einfacher Busfahrer vor mir in den Himmel, der ich ein Leben lang versucht habe, die Gedanken der Menschen zu Gott zu lenken?"
Antwortet Petrus: "Ganz einfach: als Du gepredigt hast, haben sie alle geschlafen. Aber als er Bus fuhr, haben sie alle gebetet!"

Auto-Reparatur in Indien

Bereits bei meinen früheren Türkeireisen hatte ich Gelegenheit bekommen, verkehrssituationstechnisch bedingte psychische Nahtod-Erfahrungen zu sammeln.

Im schluchtigen Gebirge mit einem Reisebus unterwegs, dessen Fahrer ohne weiteres die 'goldene Sichel im Kurvenschneiden' hätte gewinnen können, sah ich einst aus dem Seitenfenster, um festzustellen, wieviel Sicherheitsabstand der Bus zum Fahrbahnrand hatte ... gehabt hätte ... hätte haben sollen.

Nun - Straße sah ich überhaupt keine mehr, sondern glotzte vielmehr entsetzt direkt in einen tiefen Abgrund, auf dessen Boden sich zahlreiche ausgebrannte und verrostete Autowracks 'einladend' tummelten.

Der Herr war mit uns ...

... Fahrgästen allein auf weiter Flur unterwegs gewesen - wohingegen in Indien eine etwas regere Verkehrsteilnehmer-Konkurrenz und damit auch ein wesentlich höherer Einsatz des Einzelnen zu herrschen schienen im interaktiven Gruppentraining um offenbar eine besonders begehrte Qualifikation, vielleicht etwa die 'goldene Henkerfahrer-Sense'.

Abgesehen davon, daß in Indien der für so manchen Europäer ungewohnte Linksverkehr herrscht, was die Spannung z.B. bei Ausweichmanövern in ungeahnter Weise steigern kann,
- vor allem dann, wenn zwei Busse (in deren einem man selbst sitzt) auf einer Landstraße aufgrund beidseitig abbröckelnder Fahrbahn einander bis zum letzten Moment auf der Mittellinie frontal entgegenrasen ...

fühlte ich mich bei den zahlreichen Taxi- oder Busfahrten immer wieder an 'Väter-der-Klamotte'-Stummfilme erinnert, in denen es für mich einen besonderen Nervenkitzel darzustellen gepflegt hatte, wenn in dem für diese Filme typischen Zeitraffer-Wahnsinnstempo Autofahrten dargestellt worden waren -

nur mit dem Unterschied, daß ich auf Indischen Autositzen leider vergeblich nach einer Fernsteuerung gesucht hätte, um dem Alptraum notfalls ein Ende zu machen!

Selbst mein Indischer Yogalehrer sagte bzgl. seiner Empfindungen als Busfahrgast in Indien: "Obwohl ich bin gewohnt - mein Fuß immer gehen im Bremse!"


Nachdem auch Sparsamkeit eine Indische Tugend ist, wurde bei Nachtfahrten die Fahrzeugbeleuchtung nicht selten erst dann eingeschaltet, wenn der Fahrer zufällig sah, daß jemand entgegenkam. Sofern es ein Danach gab, wurde sie übrigens bei der Gelegenheit wieder ausgeschaltet.

Nun, vielleicht trug auch der Einzelne auf diese Weise dazu bei, das oftmals vergebliche Leuchten roter Ampeln ökonomisch auszugleichen.

Ich konnte mir wirklich nicht vorstellen, wie Indische Führerschein-Fragebögen aussahen (falls es die überhaupt gab). Vielleicht war bei deren Erstellung den Verantwortlichen einst ein folgenschwerer Irrtum unterlaufen, indem auf die Multiple-Choice-Frage: "Was bedeutet ein rotes Licht im Straßenverkehr?" als richtige Antwort nicht etwa: "Ein sinnvolles Signal, das uns etwas sagen will" angegeben worden war, sondern "Lustige Partybeleuchtung, auch nutzbar z.B. als Flutlicht für Geschwindigkeitsrekorde" ...


Um das Gesagte etwas zu entschärfen: was der Europäer in der Regel nicht weiß, ist, daß in Indien als unabdingbare Voraussetzung zur erfolgreichen Teilnahme im Straßenverkehr eine Art innerer 360-Grad-Rückspiegel, also eine Rundum-Aufmerksamkeit in jedem Moment des Daseins hinter dem Lenkrad gilt.

Genau das dürften die meisten Indischen Autofahrer zu einem so hohen Grad entwickelt haben, wie wir ihn als Durchschnitts-Europäer gar nicht für nötig halten würden. Eine wichtige Verkehrsregel in Indien scheint zu sein: wenn alle so fahren, funktioniert es auch.

Hingegen könnte eine Indische Zeitungs-Schlagzeile meiner Phantasie nach übersetzt durchaus so lauten:

Massen-Auffahrunfall an roter Ampel in Kalkutta - 50 Autos ineinandergerast

Läse man dann den Artikeltext weiter, um Näheres zu erfahren, hieße es vielleicht:

"Unfallursache war das unberechenbare Fahrverhalten des vordersten Verkehrsteilnehmers. Es handelte sich dabei offenbar um einen Europäer ..."

Würde man umgekehrt einen typisch Indischen Fahrer auf Deutschen Straßenverkehr loslassen, so würde er meiner Einschätzung nach eher nicht etwa Unfälle verursachen, allerdings wohl innerhalb Rekordzeit so viele Punkte in Flensburg kassieren, wie alle Deutschen zusammen es kaum hinbekämen ...

Indien Strassenverkehr


Der Indische Straßenverkehr hatte indes auch seine extrem gemütliche Seite.

Sollte ein Fahrer tatsächlich einmal um ein längeres Anhalten nicht herumgekommen sein, so war es gut möglich, daß er kurzerhand ausstieg, um sich z.B. beim Teestand am Eck eine Erfrischung zu genehmigen. Klar, wenn sonst nicht viel los war ...

Tee Indien


Ich mag mich entsinnen an einen Reisetag in Jaipur oder Agra, da bewegte sich ungefähr siebenspurig in Zeitlupe ein Verkehr aus Fahrzeugen voran, deren einige, so ich sie unbeweglich z.B. in einem Museum erblickt hätte, mich als Betrachter zu der Frage veranlaßt hätten:

"Was bitte ist das denn?"

Manche davon sahen aus wie umgebaute Rasenmäher oder so etwas.

Fast wie ein Schock wirkte es auf mich, als sich mitten in diesem obendrein rost- und dellenstrotzenden Vehikel-Gewimmel unversehens eine blitzblanke, vollkommen kratzerfreie, hellblaue Limousine langsam durchs Bild schob.

Wer darin saß, weiß ich nicht. Ich dachte mir jedenfalls, daß Der/Diejenige entweder 'hier neu' sei oder sehr mutig ... oder vielleicht, so dachte ich, war sie/er auch bekannt, beliebt und hatte bis dahin einfach die besondere Rücksicht der übrigen VerkehrsteilnehmerInnen genossen ...



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