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Gottes Licht-Träger?

Christus
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Was ist Yoga?
Wie kam ich
zum Yoga?


"Gott sah, daß das Licht gut war." (Bibel, Genesis)

In einer spaßigen Genesis-Interpretation heißt es:
"... Denn nun konnte Er sehen, was Er tat."

Eine etwas ernster zu nehmende Version stammt von P. Yogananda:
"Gott sah, daß das Licht für die Umsetzung Seiner Schöpfungspläne gut geeignet war."

Nach Ansicht des Autors bezieht sich der Titel Licht-Träger vor allem auf dasjenige Licht, das sich als Sinneseindrücke manifestiert
und nicht etwa auf das innere Licht, das unabhängig von den Sinnen zum Beispiel während der Durchführung von Meditationsübungen wahrgenommen werden kann.

Mit anderen Worten hat jemand, der meint, Licht gehöre grundsätzlich "getragen" und das sei sozusagen die Aufgabe des Teufels, vielleicht die Natur des Lichtes oder die des gefallenen Engels nicht ganz begriffen.

Es heißt, der Engel Biblis habe sich nicht vor Gott verneigt und sei dadurch zum Luzi-fer geworden. Wenn man das auf die Wirkungsweise einer von Gott universell eingesetzen Täuschungskraft bezieht, durch die die Schöpfung mit all ihren begrenzten Formen überhaupt erst möglich ist,

dann heißt das auch, daß diese Kraft nicht nur auf uns Menschen losgelassen worden ist, sondern, nachdem das System Mensch zahlreiche feinstoffliche Formen-Anteile aufweist,
obendrein in uns wirkt - nicht zuletzt, indem sie versucht, uns einzureden, daß Gott vom eigenen Selbst getrennt existiere.
Hieraus geht logischerweise hervor, daß derjenige, der darauf verzichtet, sich vor Gott zu verneigen, sich in Wirklichkeit auch nicht vor sich selbst verneigen kann, denn die Trennung existiert in Wirklichkeit nicht.

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Nun, das scheint alles gottgewollt zu sein. Jeder visuelle Künstler weiß, daß er allein mit der Farbe Weiß kein allzu kontrastreiches Bild erstellen kann.

"Der Teufel ist ein Lügner von Anfang." Logisch, denn Gott ist Wahrheit. Wenn also in irgendeiner Form Lüge ins Spiel kam, dann mußte selbst die aus nichts anderem als Gott erschaffen worden sein, denn "vor" der Schöpfung war nur Gott da, nicht etwa ein zweites Irgendetwas, folglich kann alles Erschaffene nur aus einer einzigen "Substanz" bestehen: Gott.

Angenommen, Gott wollte in seinem kosmischen Spiel (in östlichen Lehren auch "Leela" genannt) einfach ein Paradies erschaffen, in dem sich Seine Unendlichkeit bis in die physische Ebene hinein manifestiert.

Versuchen wir einmal, uns das sozusagen menschenmöglichst bildhaft vorzustellen: zum Beispiel Gott als eine unendliche, allwissende, allglückselige gleißende Lichtmasse.

So. Und weiter? Ist das nun das Paradies?

Hm. Worin soll denn nun das Spiel bestehen? Mal Licht sein, mal nicht, mal wieder Licht sein, mal wieder Pause machen ... ?

Gewiß irgendwie sehr göttlich. Allerdings ist Gott die Ewigkeit selbst und so eine Ewigkeit kann sich vermutlich ganz schön hinziehen ...

Also muß ein spannenderes Spiel her. Was denn um alles in der noch gar nicht vorhandenen Welt soll denn für einen Gott spannend sein, der allwissend ist?
Ganz einfach: Gott erschafft Wesen nach Seinem unendlichen Ebenbild, denen er freie Entscheidungskraft gibt - freie Entscheidung, ob sie Gott akzeptieren oder nicht!
(denn wie sollten etwa Wesen mit aufgezwungenem Willen Gottes Ebenbilder sein?)

Das könnte schon wesentlich spannender sein, selbst für ein "allwissendes" Wesen, insofern Es - etwa ähnlich einem Handpuppenspieler - als das lebendige Selbst in all die begrenzten Lebensformen schlüpft und zumindest als Mensch mit ebenjener freien Entscheidungskraft, Gott anzunehmen oder nicht, das Risiko der leidvollen Konsequenzen des Gott-nicht-Annehmens eingeht.


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Yogananda formuliert die ideale innere Lebenshaltung für den Menschen so:
"eine menschliche Rolle zu spielen mit der Haltung eines göttlichen Wesens!"

Gottes Allwissenheit "vor" der Schöpfung überhaupt so zu nennen, macht streng genommen wohl nicht viel Sinn, da schließlich gar kein Gegensatz, also etwa Nichtwissen, existierte.

Selbst wenn Gott das Universum nur zum Spaß erschaffen haben sollte (praktisch gesehen wird es in allen Details ständig neu erschaffen, erhalten und wieder aufgelöst), dann mußte irgendeine Kontrast-Kraft her, auch wenn sie nur einen scheinbaren Gegensatz zum Licht darstellt.

So wie ein Maler neben hellen auch dunkle Farben oder gar Schwarz einsetzt, um Kontraste seiner Kreation zu verdeutlichen,
so nutzte Gott offenbar eine magische Kraft, um illusionäre Dunkelheit zu erschaffen, indem er irgendwie zumindest in gewissen Anteilen sozusagen das Licht träger machte.

Vielleicht heißt es deswegen Licht-träger ...

Vielleicht heißt es auch deswegen doppelsinnigerweise so, weil jener gefallene Engel den Anteil an freier Entscheidung, den er offenbar von Gott bekommen hat, nämlich ob er sich vor Gott verneigt oder nicht,
mißbraucht haben mag, um sich eben nicht vor Gott zu verneigen und sich somit selbst zum Ertragen-müsser des Lichts zu machen, von dem er sich scheinbar getrennt hatte

(und das bei gleichzeitiger Lichtunverträglichkeit - Sch...job!).

P. Yogananda erwähnt jedenfalls, daß böse Kräfte kein Licht mögen.

Irgendetwas beim Versuch der logischen Verknüpfung all der vielfältigen Informationen leuchtet dem Autor nicht so ganz ein. Allerdings hat Yogananda bis jetzt immer recht behalten.

Denken wir das obengenannte angenommene Bild von Gott als gleißende, undefinierte Lichtmasse weiter, so sollten wir unter Anwendung unserer Logik zu der Annahme kommen können, daß also jegliche definierte Form, sei es ein Obstbaum, Wasser, Tiere und alles was das Auge als Formen wahrnehmen kann, das Ohr als Töne, die Nase als Duft usw.
bereits unter Zuhilfenahme jener Täuschungskraft entstanden sein muß, da wir sonst ja keinerlei verschiedenartige, vielfältige Formen wahrnehmen könnten, die das Paradies zu dem machen, was es ist.

Dafür muß überhaupt nicht etwa ein Bösewicht auf der Bildfläche erschienen sein. Gott muß also selbst das reine, unschuldige Paradies bereits mittels so einer Illusionskraft erschaffen haben, sonst wäre da nach wie vor nur besagte Masse aus reinem Licht.

Das heißt also:
selbst wenn wir nix Schlimmeres als ein Paradies wünschen, dann müssen wir akzeptieren, daß da die satanische Kraft bereits von Gott mit eingebaut wurde
und zwar zunächst nicht, um etwa Böses zu tun, sondern einfach um all die schönen Formen, Farben, Düfte usw. überhaupt erscheinen zu lassen, an denen Gott in Seiner Form als Mensch sich erfreuen können sollte.

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So wie Gott den sogenannten Lichtträger also gedacht zu haben scheint, muß der gar nicht unbedingt als Böses in dem Sinn wirken, um seine Funktion zu erfüllen.
Erst wenn der Mensch die gottgegebenen Lebensregeln übertritt, gerät diese Kraft außer Kontrolle und gewinnt schnell eine perverse Eigendynamik.
Dann fangen wir überhaupt erst an, über Luzifer als eine vermeintlich von Gott getrennte eigene Instanz nachzudenken.

"Der Satan hat nur da einen Platz, wo wir ihm einen geben."

Die Funktion Luzifers ist die eines gefallenen Engels, nicht mehr und nicht weniger. Sie war nie und kann niemals die einer mehr als illusionären 'Alternative' zu Gott sein.
Trotzdem machen wir selbst sie dazu, wenn wir uns selbstverschuldet schwächen, indem wir die Sicherungsbolzen der empfohlenen göttlichen Gebote entfernen
und dann über die Konsequenzen jammern, die überhaupt nicht sein müßten, wenn wir nicht das Bewußtsein unserer wahren Identität als Gottes Kinder verspielt hätten.

Es läßt sich wiedergewinnen - durch Meditation über Gott - eins mit dem Selbst!
Die Vertreibung aus dem Paradies läßt sich durchaus rückgängig machen. Mit Faulheit allein läßt sich das allerdings kaum erreichen.

Gott schuf den Sex als Ausdruck der Liebe. Selbst diesbezüglich versucht die Widersacherkraft, sich mit fremden Federn zu schmücken, indem sie uns suggerieren will, das gebe es in der Hölle sozusagen in besserer Qualität.
Wer's glaubt ... der kann ja als Vortraining gleich mal ein Feuerschlaf-Seminar besuchen, falls es so etwas geben sollte.

"Glaubst Du an einen Platz, den man Hölle nennt?" wurde Yogananda einst gefragt. Er antwortete: "Was denkst Du, wo Du bist?"

"Ihr werdet wie Gott sein" ist eine Lüge von Anfang. Der Mensch war bereits das Ebenbild Gottes - was sollte sich daran auf erfreuliche Weise etwa steigern können?

"Euch werden die Augen aufgehen" ist genauso eine Lüge, wenn auch mehr indirekt im Sinne 'versteckter Kosten',
denn der Satan sagte bedauerlicherweise nicht dazu, daß das einfältige, allwahrnehmende geistige Auge sich dafür schließt
- es sei denn, der Mensch hat bewußtseinsmäßig bereits einen gewissen Meisterlevel erreicht bzw aufrechterhalten.

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Auch Folgendes ist frei nach dem, wie der Autor seine Lehrer verstanden hat:

Gott setzte den Menschen in einen "Garten Eden (geistiges Auge) gen Osten (Vorderseite des Körpers)".
Solange der Mensch mit seinem Bewußtsein im Punkt zwischen den Augenbrauen verweilen kann, ist er im Paradies. Gott läßt sich über das menschliche Nervensystem wahrnehmen.

Das Rückenmark mit seinen feinstofflichen Energiezentren (Chakren) ergibt eine Art Schlangenform. Solange der Mensch sein Bewußtsein im Bereich des geistigen Auges halten kann, ist die schöpferische Lebens-Urkraft sozusagen auf jene Schlangenform verteilt und der Mensch verweilt im verwirklichten Gotteskind-Zustand mitsamt allen übernatürlichen Wahrnehmungen.

Diese Qualitäten können sich allerdings relativ schnell verdünnisieren, wenn der Mensch übertrieben* viel Aufmerksamkeit auf die Geschlechtsnerven ("Baum in der Mitte des Gartens") lenkt,
da die "Schlange" (Lebenskraft) dann dazu neigt, unversehens von ihrer energieverteilenden Position auf die Erde (Steißbeinzentrum) herunterzufallen (ausschließlich materielles Bewußtsein) und da sie von dort nicht mehr so leicht wegzukriegen ist.
* was als 'übertrieben' zu bezeichnen ist, dürfte individuell sehr unterschiedlich sein und sozusagen auf den jeweiligen lebensenergetischen 'Kontostand' ankommen ...

"Erhebet die Herzen!"
"Wir haben sie ... in der Hose."

Es sei denn, man versteht es ähnlich dem Heiligen Moses, "in der Wüste eine Schlange zu erhöhen", also in Zurückgezogenheit mit Gottes Hilfe und dem Üben bestimmter Techniken den Weg der Lebenskraft in der Wirbelsäule zu öffnen, sodaß die "Schlange" wieder dahin aufsteigen kann, wohin sie ursprünglich gehörte.

Auch hieraus sollte deutlich werden, daß die "Schlange" schlicht und ergreifend die Lebenskraft ist und für sich allein genommen nicht etwa böse sein kann. Sie entfaltet böse Wirkung, wenn sie vom Menschen zweckentfremdet wird. Dann figurisieren wir sie gestalttherapeutisch und nennen sie Satan, das Böse, der Lichtträger, bla bla ... In Wirklichkeit ist es ein eigener innerer Anteil. Wer mutig genug ist, schaut hin. Es gibt in Wirklichkeit nichts zu befürchten! Gott ist alles.

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Eigentlich sollte es uns etwas nachdenklich stimmen, daß namhafte religiöse Organisationen, innerhalb derer Begriffe wie 'Götzendienst' quasi als Schimpfwörter rangieren, daß also genau die jenes überlieferte Ereignis offenbar allen Ernstes derart plump deuten,
Moses habe einen natürlichen toten Schlangenkörper an einem Pfahl aufgehängt und das Volk sei durch einen Blick auf den Kadaver geheilt worden.
Aber gleichzeitig Götzendienst verurteilen - (wie) soll das zusammenpassen?

Da leuchtet dem Autor die yogische Deutung wesentlich mehr ein, selbst wenn man eine wörtliche Überlieferung in Form einer Pfahl-Aufhängung zugrunde legen würde:
die Schlangenkraft ("Kundalini") stieg in Moses Wirbelsäule ("dem Pfahl") auf, bis sie das geistige Auge oder Zentrum des kosmos-durchdringenden Christusbewußtseins im verlängerten Mark erreichte. Dort hielt Moses sie fest ("hängte sie auf").
Daraufhin gab Er seinem Volk das was die Yogis "Darshan" nennen - Blickkontakt mit einer heiligen Person, die selbst ein höheres Bewußtsein verwirklicht hat.
"... und jeder, der Eure Augen sieht, wird sich verändern." (Yogananda)

Offenbar war in der Geschichte zusätzlich ein Symbol in Form einer metallenen Schlange im Spiel,
(wobei der Autor nicht ausschließen möchte, daß auch das allegorisch gemeint ist)
die von Moses als Überträger der göttlichen Heilkraft eingesetzt wurde,
eventuell auch aus praktischen Gründen (?), da der Prophet nachvollziehbarerweise nicht gut rund um die Uhr einem ganzen Volk zum Darshan zur Verfügung stehen konnte ...

Wie dem auch immer gewesen sein mag - diese Geschichten erfüllen für unser heutiges konkretes Leben nur dann ihren heiligen Zweck,
wenn wir uns dadurch inspirieren lassen, selbst die Initiative zu ergreifen, unser Wissen zu erweitern und konkret tägliche Übungen zu praktizieren!

"Macht gerade den Weg des Herrn!"

Jeder, der das liest, kann sofort damit anfangen.
Als "Weg des Herrn" lässt sich die Wirbelsäule verstehen.
Wie sitzen die Yogis, na?
Richtig: mit gerader Wirbelsäule!

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Dem Autor ist leider (oder gottseidank) nicht bekannt, wie der eingangs erwähnte Engel überhaupt zu seinem lichttragenden Namen kam (auch wenn klar ist, daß alles Erschaffene, also auch ein Name, erst einmal an Gott vorbeikommen muß ...).
Daher will er nicht ausschließen, daß etwa 'Fans' dem Luzifer diesen 'Künstlernamen' zukommen ließen bis in schriftliche Bibelform hinein ...

Auch erinnern typische Tricks des gefallenen Engels an die Anwendung unlauterer Methoden in der Geschäftswelt.
Angenommen, ein skrupelloser Öllampen-Händler, der der Ansicht ist, daß er nicht genügend seiner Lampen verkaufe, sorgt unter Mißbrauch seiner Intelligenz und seines Einflusses dafür, daß in einer ganzen Stadt nachts der Strom ausfällt.

Danach stolziert er vielleicht mit seinen Ölfunzeln durch die Straßen und ruft: "Ich bin hier der Lichtträger! Kauft meine Lampen, solange der Vorrat reicht!"

Na, wer hat denn erst überhaupt die Dunkelheit verursacht?

Ein uralter, ebenso zwielichtiger wie verwerflicher Geschäftstrick also
(der selbstverständlich den jeweils Verantwortlichen einen entsprechend hohen karmischen Preis kostet):
erst einen Mißstand künstlich hervorrufen und dann gegen Bezahlung die Lösung anbieten - nicht etwa ein Kavaliersdelikt, oder?

Die gottgeschaffene Täuschungskraft reibt uns sozusagen die Vorteile ihres Angebotes unter die Nase, ohne uns dabei über die versteckten Kosten zu informieren.

Die Bezeichnung "Lichtträger" scheint außerdem recht sinnfrei, da das Licht ja bereits das tragende Element innerhalb von Gottes Schöpfung IST.

Oder sagte Gott etwa: "Das Licht is ja ganz nett, aber es kann nich allein laufen und braucht jemanden der es trägt" ?
Nein.

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In der Guru Gita sagt Gott: "Mamatma Sarva Bhutatma - mein Selbst ist das Selbst in allen Wesen."

Mahavatar (Kriya-)Babaji: "Wenn der Geist nach innen geht, wird er zum Selbst,
wenn er nach außen geht, wird er zum Ego und läßt die Welt erscheinen ('gives rise to the world')."


Sowohl das Selbst als auch das Ego gelten als je einer der 24 feinstofflichen Bestandteile des Menschen, wobei das Selbst, die individuelle Seele
(nach Yoga-Terminologie, also nicht etwa nur die "Psyche"),
das Ebenbild Gottes, als zentraler Punkt gilt
- sozusagen das ruhige Auge des Sturms, dessen feinstofflich-anatomischer Hauptsitz sich im verlängerten Rückenmark (Medulla oblongata) befindet.

Das innere Licht, das von dort ausstrahlt, kann von Meditierenden im Punkt zwischen den Augenbrauen manchmal als Lichterscheinungen gesehen werden.
Dieses Licht benötigt nicht etwa einen extra "Träger", es ist ein direkter, sich selbst tragender Ausdruck des Selbst.

Hierbei reden wir also vom Nach-innen-Gehen.
Wenn der Geist (unsere Aufmerksamkeit) hingegen durch die Sinne nach außen geht, dann wird er zum Ego, welches nicht zuletzt dadurch entsteht, daß wir uns in die Sinneswelt blickend nur mit dem Körper identifizieren, der verglichen mit dem umgebenden Universum winzig und unbedeutend scheint.

"... Dieser veredelte Makia-Affe, diese mit Haaren gekrönte Blase aus Staub ..."
(V.T. Neelakantan, S.A.A. Ramaiah, Babaji Nagaraj: 'Die Stimme Babajis')

Viele Menschen halten es für eine Denkweise mit vom Leiden rettender Wirkung, lebensstrategisch gesehen zuerst ans Geld zu denken.
Da das allerdings selten mehr bedeutet als ebendiese Identifikation mit dem Körper (und allem was an Zeitaufwand und Ausgaben daranhängt!) vorne anzustellen,
entpuppt sich das als Schuß, der nach hinten losgehen muß beziehungsweise als Denkfehler, der so nicht funktionieren kann.

Trotzdem machen sich solche Leute unter Umständen gar Sorgen um das Leben solcher Menschen, die nicht genauso denken.


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Da die satanische Kraft (in manchen östlichen Schriften "Maya" genannt) sehr stark und intelligent ist, neigt allein bereits die Beschäftigung mit der Welt der Sinne dazu, unsere Aufmerksamkeit bis hin zu einer gewissen Ausschließlichkeit zu vereinnahmen.
So ist es zu erklären, daß die Identifikation mit dem Körper, obwohl sie ein Irrtum ist, sich nicht etwa selbst von sich selbst, also der Illusion, die sie darstellt, befreit.

"Wenn es Dummheit war, die uns in diese verzwickte Lage gebracht hat, warum kann sie uns dann nicht wieder hinausbringen?" (Will Rogers)

Die Identifikation mit dem Körper erzeugt eine Illusion der Enge und nicht selten geschieht es, daß ein Individuum auf übermäßige Enge mit Angst (ein Wort, das auch von "Enge" kommt), reagiert.

Wenn wir allerdings Angst empfinden, dann sind wir in unserem Bewußtsein ziemlich weit weg, um nicht zu sagen: am weitesten weg von unserem wahren Selbst, das als Ebenbild Gottes genau das Gegenteil, nämlich unendliche Weite, ist.

Wenn wir uns von so einer Angst außerdem zu buckelnden Entscheidungen bewegen lassen, dann schaffen wir damit neue, für uns (und unsere Mitmenschen) einschränkende Realitäten.

"Und der Deifi reibt si' d' Händ' ..." (Haindling)

Eigentlich sollten wir uns freuen und stolz sein, daß das kosmische Vater-Mutter-Prinzip Gott uns die Überwindung eines so starken Widersachers zumutet und zutraut.

Aber nein, wir fragen in kindergarten-philosophischen Ansätzen, wieso Gott so viel Leiden zuläßt.
Wenn das Leiden hausgemacht ist, wieso fragen wir dann so selten, warum die Menschen seine Entstehung überhaupt zulassen?

Weil die normale graue Maus nicht gerne selbst Verantwortung übernimmt.

Spricht man die durch Resultate mangelnden Gottvertrauens hausmacherleidens-geprüften Menschen darauf an, daß sie über freie Entscheidungskraft (zumindest die Gedankenbezogene) verfügen, so denken sie nur selten logisch weiter, sondern machen daraus plötzlich eine Glaubensfrage:
"Des glaab i net!" o.ä.

Gott gibt sozusagen eine Bedienungsanleitung für das menschliche Dasein in Form von Moses' Geboten, die vom Gesamtsinn her genau den zehn Yoga-Regeln (Yama und Niyama) entsprechen.

Wenn wir Menschen meinen, wir wüßten alles besser und übertreten ständig diese Regeln, so fällt uns oft nicht einmal mehr auf, daß unser Leiden zum Großteil hausgemacht ist, da wir uns so sehr an den (z.B. gesundheitlichen) Preis gewöhnt haben mögen, den wir dafür bezahlen, daß wir denken, das Leiden "gehöre eben dazu" und Anderen ginge es schließlich ebenso.

Nun, "normal" heißt noch lange nicht "gesund" ...

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Bereits der große Prophet Buddha bemerkte, daß es Möglichkeiten gebe, das Leiden aufzuheben.

Die Yogis stellen klar, daß es der Sinn des menschlichen Lebens sei, Gott die größtmögliche Chance zur Manifestation zu geben, indem wir vor allem unter Anwendung wissenschaftlicher Meditationstechniken regelmäßig mit unserem Bewußtsein tief nach innen gehen.


Esoterik heißt ursprünglich "Nach innen gehen" ...


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